mypersonalskywalk

Monday, March 26, 2007

TIKA TONU OUE!

Bin seit mehr als einer Woche aus New Orleans zurueck und im alten Wahnsinnsalltag. Wir fuehrten am Freitag und Samstag "Gracias", die Cultural Show, die unsere Schule gegenueber der Community von Neumexiko repraesentiert, in Las Vegas (NM) auf. Ich war zum ersten mal vor 700 Leuten auf der Buehne, und die ca. 20 Skits, die wir auffuehrten waren alle erolgreich. Ich tanzte die HAKA, den intensivsten Kriegstanz ueberhaupt. Wie vorher beschrieben wird viel rhytmisch gestampft und geschrien, das ganze mit Kriegsbemalung und rausgestreckter Zunge- die Kinder in den vorderen Reihen fingen an zu heulen... muahahaha
Am Samstag treffen sich alle Deutschsprechenden Campusbewohner bei meiner Deutschlehrerin zum Essen und Bloedeln, ich kanns kaum erwarten. Bald komen die trial exams, und das akademische Jahr geht langsam in den Endspurt ueber. Ich schau dass ich meine angepeilte Note krieg und immer noch sowas wie Spass hab, ich hoff es haut hin. glg nach Oesiland!

Wednesday, March 14, 2007

Geisterstadt

So,
Es is Mittwoch und ich bin seit 3 Tagen hier. New Orleans ist groesstenteils verlassen, die Suburbia-Siedlungen sehen zwar aus wie immer, aber es ist eben ziemlich ruhig. Wenn man soweit kommt, dass man ein Haus von innen sieht, weiss man warum: Viele sind nach Katrina nicht einmal zurueckgekehrt, um nach ihren Haeusern zu sehen., ergo es is a Wueste aus Schimmel und Dreck.
Auf Dachhoehe sind Spray-Symbole von Rettungsbooten, die die Hauser nach Ueberlebenden und Leichen durchsuchten. Da gibts die weissen durchgestrichenen O-s (durchsucht und leer), die roten V-s (Ueberlebende geborgen), und dann sind da die schwarzen Kreuze..
French Quarter, besonders die Bourbon Street, sind belebt und jazzig wie immer, aber Kriminalitaet und Prostitution sind bis in die frequentierten Strassen vorgedrungen. Manche Hilsarbeiter saufen sich dann nachts einfach nur zu, was das Ganze nicht appetitlicher macht.
Morgen gehen wir endlich Haeuser abreissen, denn Montags und Dienstags maehten wir Rasen und jaeteten Unkraut, waehrend sich keiner um die Haeuser kuemmerte
(die Katastrophenhilfe-Koordination haut nicht ganz hin).
Ansonsten hab ich mit den Leuten hier Spass, ich bin in einem Lutheraner-Zentrum untergebracht wo ausser uns UWClern nur Suedstaaten-Evangelikalpuritaner wohnen. Da wird gesungen und gebetet wie im 
Kindergarten vor der Jause- wir haben unsern Spass dran lol.

Friday, March 09, 2007

There iiis a little Styrian...

New Orleans!! Morgen in der Frueh gehts los: Erst quer durch Texas, dann durch Lousiana und schlussendlich die Stadt des Jazz&Blues. Nicht dass ich Jazz mag, aber einmal sollt ma schon dort gwesen sein. Heute Nachmittag sind schon die meisten meiner Freunde in Richtung Arizona, Kalifornien und Mexiko losgefahrn, am Samstag um 6am isas dann auch fuer uns Uebriggebliebene Zeit.
In NO reissen wir Haeuser ab, die vom Hochwasser beschaedigt wurden und bauen dann Neue auf. Nebenbei sehen wir uns Stadt und Staat an, geniessen den Anblick von Strassen, auf denen Leute unterwegs sind und vor Allem: Meer. Aja: Aufgrund Koerperlicher Sonderbedingungen bekomm ich den Vordersitz im Gelaendewagen (immer noch zuwenig Beinfreiheit gg). Greez

Monday, March 05, 2007

Global Village

Am Wochenende war mein Onkel da- echt witzig jemanden von daheim ploetzlich hier zu haben. Wir haben uns Albuquerque angschaut (Stadt. boaaaah) und ich habe ihm die Schule gezeigt, jetzt isser wieder in Austin und lernt ueber Halbleitermikroskopie.
Der Atlantic College Choir war waehrenddessen im Zuge seiner Europatournee in Graz. Saenger aus 20 Laendern in der Mariahilferkirche. War aber ein echter Erfolg, angeblich war die Kirche rappelvoll. Zwei Saengerinnen- Hetti aus Ghana und Angel aus Indonesien- waren bei mir zu Hause einquartiert, und am Sonntag gabs eine transatlantische Skype-Videokonferenz, so von United World College zu United World College. Dabei kommt raus, dass mein Zimmernachbar Angel von zuhause aus prae-UWC-Zeiten kennt. The World is Small, darauf hamma uns unter andrem geeinigt.
Am Samstag gehts los: project week. Ich fahr nach New Orleans, um vom Hochwasser beschaedigte Haeuser abzureissen. Ich seh endlich Meer, Louisiana und eben New Orleans. 10 Tage manuelle Schwerstarbeit und Spass, so ganz ohne intellektuelle Hinterfragungen. Halleluja Bruddas an Sistas