mypersonalskywalk

Wednesday, March 14, 2007

Geisterstadt

So,
Es is Mittwoch und ich bin seit 3 Tagen hier. New Orleans ist groesstenteils verlassen, die Suburbia-Siedlungen sehen zwar aus wie immer, aber es ist eben ziemlich ruhig. Wenn man soweit kommt, dass man ein Haus von innen sieht, weiss man warum: Viele sind nach Katrina nicht einmal zurueckgekehrt, um nach ihren Haeusern zu sehen., ergo es is a Wueste aus Schimmel und Dreck.
Auf Dachhoehe sind Spray-Symbole von Rettungsbooten, die die Hauser nach Ueberlebenden und Leichen durchsuchten. Da gibts die weissen durchgestrichenen O-s (durchsucht und leer), die roten V-s (Ueberlebende geborgen), und dann sind da die schwarzen Kreuze..
French Quarter, besonders die Bourbon Street, sind belebt und jazzig wie immer, aber Kriminalitaet und Prostitution sind bis in die frequentierten Strassen vorgedrungen. Manche Hilsarbeiter saufen sich dann nachts einfach nur zu, was das Ganze nicht appetitlicher macht.
Morgen gehen wir endlich Haeuser abreissen, denn Montags und Dienstags maehten wir Rasen und jaeteten Unkraut, waehrend sich keiner um die Haeuser kuemmerte
(die Katastrophenhilfe-Koordination haut nicht ganz hin).
Ansonsten hab ich mit den Leuten hier Spass, ich bin in einem Lutheraner-Zentrum untergebracht wo ausser uns UWClern nur Suedstaaten-Evangelikalpuritaner wohnen. Da wird gesungen und gebetet wie im 
Kindergarten vor der Jause- wir haben unsern Spass dran lol.

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